Trinkwasser: Versorgungsprobleme


Trinkwasser: Versorgungsprobleme
Trinkwasser: Versorgungsprobleme
 
Im Jahr 1980 riefen die Vereinten Nationen (UN) die »Internationale Dekade der Trinkwasserversorgung und der Hygiene, 1980—1990« aus, die unter der Federführung der Weltgesundheitsorganisation stand. Es ging dabei insbesondere um die Verbesserung des Zugangs zu sauberem Wasser in den weniger entwickelten Ländern.
 
 Das Ziel: flächendeckende Trinkwasserversorgung
 
Den gewaltigen sozialen und ökonomischen Unterschieden zwischen städtischen und ländlichen Räumen wurde dabei durch verschiedenartige Zielsetzungen hinsichtlich des Versorgungsgrads und der Technologie Rechnung getragen. 1980 hatten in den weniger entwickelten Ländern etwa 46 % der Menschen Zugang zu sauberem Wasser (Stadt: 76 %, Land: 31 %), und man war optimistisch, wesentliche Verbesserungen erzielen zu können. In der Tat schätzte man für den Zeitraum von 1988 bis 1993, dass 69 % der Menschen versorgt sein würden (Stadt: 88 %, Land: 60 %). Die prozentualen Anteile täuschen aber hinsichtlich der Zahl der tatsächlich Versorgten. Zum einen bergen die Zahlen eine gewisse Unsicherheit, da sie vielfach auf zu optimistischen Angaben von Ländern gegenüber der Weltgesundheitsorganisation beruhen. Zum anderen verringerte sich aufgrund der starken Bevölkerungszunahme die Zahl der Unversorgten praktisch nicht; 1996 hatten immer noch mindestens 1,3 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Zu dieser ernüchternden Feststellung kommt ein anderes unerwartetes Problem hinzu: Wegen hoher natürlicher Zuwachsraten und durch Abwanderungen vom Land in die Städte nahm die Stadtbevölkerung mit 50 % Zuwachs innerhalb der Dekade 1980—1990 wesentlich stärker zu als die Bevölkerung der ländlichen Räume mit einer Zunahme von 15 Prozent.
 
Aus diesem Grund stieg die absolute Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser in den Städten deutlich an. Auf dem Land verbesserte sich die Versorgungslage, doch ist die Zahl der schlecht Versorgten immer noch sehr hoch.
 
Das Ergebnis der internationalen Dekade kann als symptomatisch für die aktuelle Situation gelten. Das gegenwärtig und auch in naher Zukunft absehbar starke Bevölkerungswachstum in vielen weniger entwickelten Ländern sowie die rasch zunehmende Verstädterung machen eine flächendeckende Verbesserung der Trinkwasserversorgung sehr schwierig. Abgesehen von dem Zeitaufwand für Planung und Bauausführung ist die Finanzierungsfrage ungelöst; überdies liegen — wie schon gesagt — viele weniger entwickelte Länder in Wassermangelgebieten. Unter diesen Voraussetzungen wird wohl der heute bestehende Gegensatz zwischen den meist gut mit Trinkwasser versorgten Menschen in den entwickelten Ländern (den Industrieländern) und den mehr oder weniger schlecht versorgten Bewohnern der weniger entwickelten Länder noch längere Zeit bestehen bleiben. Entsprechend unterscheiden sich auch die Schwerpunkte einer Trinkwasserversorgungspolitik für die ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts in den einzelnen Ländern.
 
 Gewässergütepolitik
 
Industrieländer mit reichen Süßwasserressourcen, wie beispielsweise Deutschland, haben in erster Linie eine Gewässergütepolitik zu betreiben; hier ist nicht das Wasser an sich ein knappes Gut, sondern natürliche Süßwasserressourcen mit guter Qualität. Sicherung ausreichender Mengen von Trinkwasser hoher Güte muss beim Schutz der Ressource anfangen, also beim Gewässerschutz. Dabei geht es sowohl um den Schutz von Oberflächengewässern (Flüssen, Seen, Talsperren) als auch von Grundwasser, das beispielsweise in Deutschland den größten Teil des Trinkwassers liefert. Um erfolgreich zu sein, muss der Gewässerschutz in den Gesamtkomplex umweltrelevanter Politik integriert werden. Am Beispiel Grundwasser wird das besonders deutlich: Seine Belastung mit Pestiziden und Nitrat aus der landwirtschaftlichen Produktion bereitet zunehmend Probleme. Dieser Schadstoffeintrag lässt sich nur durch eine umweltverträglich betriebene Landwirtschaft verhindern. Die Integration von Gewässerschutz und Landwirtschaftspolitik ist also unumgänglich.
 
Auch für einen wirksamen Schutz von Oberflächengewässern müssen die Überlegungen von einem integrierten Ansatz ausgehen. Der Schadstoffeintrag erfolgt dabei grundsätzlich auf zwei Wegen: zum einen durch punktförmige Einleitungen wie Ausläufe von Kläranlagen oder Abwasserableitungen und zum anderen diffus über Niederschläge, durch Oberflächenabfluss von landwirtschaftlichen Kulturflächen und über Drainagen. Grundsätzlich sollte der Schadstoffeintrag in beiden Fällen durch Maßnahmen an der Emissionsquelle minimiert oder ganz unterbunden werden, wobei man flächendeckend nach dem Stand der Technik vorgehen müsste. Bei den diffusen Quellen kann dieses Vorgehen nur bei ganzheitlichem Umweltschutz erfolgreich sein, wenn also Gewässerschutz in Land- und Forstwirtschaft, Verkehrspolitik, Siedlungspolitik und andere betroffene Bereiche integriert wird. Bei den punktuellen Quellen sind mehrere Aspekte anzusprechen.
 
 Verringerung des Wasserverbrauchs
 
Zunächst einmal lässt sich pauschal sagen, dass mit einer Verringerung des Wasserverbrauchs im Haushalt oder in der Industrie auch die Abwassermenge sinkt. Der Idealfall für den Industriesektor ist die wasserschonende Produktion mit geschlossenen Kreisläufen, bei denen überhaupt kein Abwasser anfällt. Auf diese Weise ließe sich die Gewässerbelastung mit chemischen Stoffen deutlich mindern. Im Bereich Haushaltungen ist die Wassersparmöglichkeit insofern begrenzt, als in Deutschland wie in vielen anderen Industrieländern die Schwemmkanalisation das vorherrschende Entsorgungssystem für Fäkalien und Haushaltsabfälle darstellt. Dieses System funktioniert nur dann, wenn ausreichend Wasser als Transportmedium in der Kanalisation vorliegt. Das weit verzweigte Kanalisationssystem stellt im Übrigen wegen zahlreicher undichter Stellen, die vor allem auf das vielfach hohe Anlagenalter zurückzuführen sind, auch eine mögliche Verunreinigungsquelle für das Grundwasser dar. Zum Schutz der Oberflächengewässer vor qualitätsminderndem Eintrag von Abwasserinhaltsstoffen dienen Kläranlagen, die ihre Aufgabe aus der Sicht des Trinkwasserschutzes aber nur dann voll erfüllen können, wenn sie nach dem Prinzip der vierstufigen Anlage arbeiten und damit auch die schwer abbaubaren Substanzen entfernen, die Probleme bei der Trinkwasseraufbereitung machen.
 
 Zwei Wasserqualitäten
 
Innerhalb der entwickelten Länder haben, anders als Deutschland, die südeuropäischen Staaten der Europäischen Union (EU) vergleichsweise geringe natürliche Wasserressourcen, die vielfach auch noch in übermäßiger Weise zur Bewässerung genutzt werden. Hier gibt es zunehmend Schwierigkeiten, Trinkwasser in ausreichenden Mengen und guter Qualität bereitzustellen. Die Europäische Kommission hat 1995 den Entwurf einer neuen Trinkwasserrichtlinie erarbeitet, die ein neues Konzept der Wasserversorgung von Haushalten enthält. Während bisher in der Europäischen Union das Prinzip galt, den Haushalten aus Gründen des Verbraucherschutzes stets Wasser in Trinkwasserqualität anzubieten, würde die neue Regelung zwei Wasserqualitäten zulassen: in getrennten Versorgungsleitungen einmal Trinkwasser im engeren Sinn, also mit hoher Güte, und zum anderen eine Art Brauchwasser geringerer Güte, das für solche Zwecke bestimmt ist, die ohne Einfluss auf die Gesundheit sind. Eine solche Lösung wäre für Wassermangelgebiete, aber auch für industrielle oder landwirtschaftliche Schwerpunktregionen mit hohen Trinkwasseraufbereitungskosten hilfreich. Es wäre auch ein Modell für wasserarme, weniger entwickelte Länder. Vorstellungen dieser Art sollten jedoch nicht von der Forderung nach generellem Schutz der Süßwasserressourcen vor Verunreinigung ablenken.
 
In den weniger entwickelten Ländern muss das vorrangige Ziel einer Trinkwasserversorgungspolitik in den nächsten Jahrzehnten darin bestehen, die Grundversorgung aller Menschen mit sauberem Wasser sicherzustellen. Dabei kommt dem Schutz vor trinkwasserbürtigen Krankheiten nach wie vor eine zentrale Bedeutung zu. Angesichts des anhaltenden starken Bevölkerungswachstums ist die Verwirklichung dieser Zielvorstellung für viele Länder eine schwer zu bewältigende Aufgabe, vor allem deshalb, weil es sich vielfach um wasserarme Regionen handelt. Wegen der Armut vieler Länder werden internationale Finanzhilfen unumgänglich sein.
 
 Technologien müssen der Situation angepasst sein
 
Wie die Technologie der Wasserversorgung im Einzelnen gestaltet werden könnte, soll hier nicht erörtert werden. Allgemein gilt, dass in städtischen Gebieten zentrale Versorgungssysteme am ehesten die Gewähr für eine hygienisch einwandfreie Versorgung bieten. In ländlichen Räumen mit weit verstreut lebender Bevölkerung ist vor allem aus Kostengründen in der Regel die dezentrale Versorgung vorzuziehen. Wichtig ist die Wahl einer angepassten Technologie, die beispielsweise Eigenleistung der Nutzer beim Bau ermöglicht und so Kosten spart, geringe Anforderungen an die Wartung stellt sowie langlebig und robust ist. Es bedarf der Aufklärung der Bevölkerung hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen sauberem Wasser und Gesundheit, vor allem über die Gefahren, die sich aus der Verunreinigung (Kontamination) von Wasserressourcen mit Fäkalien ergeben.
 
An dieser Stelle muss an das Entwicklungskriterium »Zugang zu Sanitäreinrichtungen« erinnert werden. Im Zeitraum von 1989 bis 1993 hatten in den weniger entwickelten Ländern 64 Prozent der Menschen (das sind mindestens zwei Milliarden) keine Möglichkeit zur hygienischen Beseitigung von Fäkalien, sodass die Gefahr einer Kontamination von Wasserressourcen erheblich ist. Insbesondere dezentrale Wassergewinnungsanlagen wie Quellfassungen und Brunnen können nur dann dauerhaft hygienisch einwandfreies Wasser liefern, wenn das jeweilige Wassereinzugsgebiet vor Fäkalienverunreinigung geschützt wird. 1996 waren rund drei Milliarden Menschen ohne Zugang zu Sanitäreinrichtungen; das Ziel »Sauberes Wasser für alle« ist ohne Beseitigung dieses enormen Defizits im sanitären Bereich nicht erreichbar.
 
Die Einrichtung einer Wasserversorgung setzt voraus, dass das gebrauchte Wasser hygienisch einwandfrei entsorgt wird. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, wobei sich Stadt und Land unterscheiden. Auf dem Land ist es beispielsweise oft möglich, Waschwasser oder Küchenabwasser zur Bewässerung zu verwenden und Fäkalien zu kompostieren. Schwieriger wird die Entsorgung, wenn nach dem Vorbild der Industrieländer die Wasserversorgung zur Anlage von Spültoiletten (WC) genutzt wird, die Fäkalien also weggeschwemmt werden. Systembedingt fallen dann große Abwassermengen an, die allein wegen der möglicherweise darin enthaltenen Krankheitserreger angemessen, also hygienisch einwandfrei, entsorgt werden müssen. Das ist zumindest in Städten nur zentral möglich, das heißt mittels eines großräumigen Kanalisationssystems und Reinigung des Abwassers in Kläranlagen. Auf dem Land können alternativ dezentrale Anlagen wie Abwasserteiche oder Schilf-Binsen-Klärteiche betrieben werden. Das gereinigte Wasser kann zur Bewässerung dienen.
 
 Problemfall Schwemmkanalisation
 
Die Schwemmkanalisation muss mit großen Vorbehalten betrachtet werden, denn aus Sicht des Gewässerschutzes stellt die Einleitung des Abwassers in Oberflächengewässer eine erhebliche Belastung dieser Ressource dar; das gilt auch bei einer vorhergehenden Reinigung in den herkömmlichen zweistufigen Kläranlagen. Besonders gravierend ist diese Belastung dort, wo die Flüsse aufgrund der klimatischen Gegebenheiten über größere Zeiträume hinweg nur wenig Wasser führen oder gar zeitweilig austrocknen. In diesen Fällen ist die zur Verdünnung der Abwasserinhaltsstoffe notwendige Restwassermenge unzureichend. Bei zweistufigen Kläranlagen sind eutrophierende Stoffe, also das Algenwachstum fördernde Düngestoffe, und schwer abbaubare Stoffe belastend. Algen gedeihen in warmen Ländern nahezu ganzjährig. Sie stören die Trinkwassergewinnung mechanisch, indem sie die Filter verstopfen, oder durch algenbürtige Schadstoffe, deren Entfernung unter den Gegebenheiten der weniger entwickelten Länder technologisch und finanziell schwierig ist. Wie bereits erwähnt, sind aber gerade biologisch schwer abbaubare Stoffe bei einer Desinfektion des Trinkwassers durch Chlorung problematisch: Sie sind die Ausgangssubstanzen, aus denen bei der Chlorung toxikologisch gesehen gefährliche Trihalogenmethane wie Chloroform entstehen.
 
Zur Gewährleistung eines wirksamen Ressourcenschutzes müssten die dritte (Entfernung eutrophierender Stoffe) und vierte (Entfernung der schwer abbaubaren Substanzen) Reinigungsstufe in die Kläranlagen integriert werden. Da das auf absehbare Zeit die technologischen und vor allem auch finanziellen Möglichkeiten vieler Länder überschreitet, sollte man ernsthaft über Möglichkeiten der Verminderung der Abwassermengen nachdenken. Das würde vor allem bedeuten, dass bei der Neuanlage sanitärer Anlagen nach Alternativen zur Schwemmkanalisation mit ihrem hohen Wasserbedarf und entsprechend hohen Abwasseraufkommen gesucht werden muss. Dabei stellen die städtischen Ballungsgebiete eine der größten Herausforderungen für die weniger entwickelten Länder dar, da sie zur ausreichenden Versorgung der Bevölkerung große Wassermengen benötigen und darüber hinaus eine entsprechend große Abwassermenge entsorgt werden muss.
 
 Nachhaltige Nutzung von Grundwasser
 
Soweit einzelne weniger entwickelte Länder die Schwelle zur Industrialisierung erreichen, bildet das Industrieabwasser ein erhebliches und in Zukunft sicher zunehmendes Belastungspotenzial. Zum Schutz der Süßwasserressourcen wäre es erstrebenswert, wenn in den Schwellenländern von Anfang an die Strategien und Reinigungstechniken eingesetzt würden, die in Industrieländern wie Deutschland zum Schutz der Umwelt entwickelt worden sind. Dazu gehören das Prinzip des geschlossenen innerbetrieblichen Wasserkreislaufs ebenso wie die Forderung nach Vermeidung von Schadstoffeinträgen in Gewässer überhaupt. Die Vermeidungsstrategie erspart eine aufwendige und oft auch unvollkommene Entfernung von Schadstoffen bei der Trinkwasseraufbereitung. Unter allen Maßnahmen zur Sicherung der Trinkwasserressourcen kommt in den weniger entwickelten Ländern wie überall auf der Welt dem Schutz des Grundwassers vor Übernutzung und Schadstoffeintrag aus Landwirtschaft und Industrie die zentrale Bedeutung zu. Übernutzung entsteht meist durch starke Wasserentnahme zur Bewässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen. Es sollte stets nur so viel Grundwasser entnommen werden, wie sich auf natürliche Weise erneuert (nachhaltige Nutzung). Grundwasservorkommen, die sich nicht oder nur in Jahrtausenden erneuern, sollten von der Nutzung zumindest für Bewässerungszwecke ausgenommen werden. Um Schadstoffeinträge ins Grundwasser zu vermeiden, muss auch in den weniger entwickelten Ländern eine umweltverträgliche Landwirtschaft angestrebt werden. Dem integrierten Schutz der Ressource Süßwasser kommt überall auf der Erde die gleiche hohe Bedeutung zu.
 
 Trinkwasserversorgung und Umweltschutz
 
Die zukünftige Trinkwasserversorgung der Menschheit hat sowohl mit Mengen- als auch mit Qualitätsproblemen zu tun. Beide Problemkreise lassen sich nur mit umfassendem Umweltschutz bewältigen. Hoffnungsvoll hinsichtlich des Gelingens kann man sein, weil Süßwasser eine erneuerbare Ressource ist: Im natürlichen Wasserkreislauf wird das Wasser gereinigt und der Wasservorrat eines Gebiets erneuert. Entscheidend für die Zukunft ist, ob es gelingt, einerseits Überlastungen oder Störungen des natürlichen Reinigungsprozesses bei Verdunstung und Versickerung zu vermeiden oder zu beseitigen und andererseits den Wasserhaushalt insgesamt intakt zu halten. Da nahezu jede menschliche Tätigkeit, von der einfachsten Wassernutzung für menschliche Grundbedürfnisse über Landwirtschaft bis hin zur industriellen Produktion den Wasserhaushalt beeinflusst, sind Umweltschutzmaßnahmen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in allen Lebens- und Wirkungsbereichen des Menschen nötig.
 
Prof. Dr. Hartmut Bick
 
Grundlegende Informationen finden Sie unter:
 
Trinkwasser: Gewinnung und Versorgung
 
Trinkwasser: Ressourcen und Qualität
 
 
Diamond, Jared: Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften. Aus dem Englischen. Frankfurt am Main 51998.
 
Guidelines for drinking-water quality, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation. Bände 1 und 2. Genf 21993-96, Band 1 Nachdr. 1996.
 Klee, Otto: Angewandte Hydrobiologie. Trinkwasser - Abwasser - Gewässerschutz. Stuttgart u. a. 21991.
 
Das Wasserbuch. Trinkwasser und Gesundheit, herausgegeben von Katalyse e. V., Institut für Angewandte Umweltforschung. Neuausgabe Köln 1993.

Universal-Lexikon. 2012.

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